Gemeinsames Konzert der Osnabrücker und Wolgograder Symphoniker

Am 3. Februar 2013 findet ein besonderes Konzert des Osnabrücker- und des Wolgograder Symphonieorchesters in Wolgograd statt. Anlass ist der 70. Jahrestag des Endes der Schlacht um Stalingrad. Aus diesem Grund werden sich beide Orchester auf der Bühne zu einem großen Orchester vereinen und gemeinsam der hunderttausenden von Toten auf beiden Seiten gedenken.


Als Hauptwerk wird dabei Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie erklingen, die mit der Schlusszeile "alle Menschen werden Brüder", die Intention diesen besonderen Konzertes wiederspiegelt.

Gespannt darf man auch auf die Auftragskomposition sein, die das Osnabrücker Symphonieorchester an die russische und in England lebende Komponistin Elena Firsova vergeben haben. Das Werk mit dem Titel "Erwartungen" ist allen Opfern der Schlacht von Stalingrad gewidmet, und wird von beiden Orchestern uraufgeführt werden. Deutschland Radio Kultur wird dieses Konzert aufzeichnen und live nach Deutschland übertragen. Zum Konzert werden zahlreiche Ehrengäste, insbesondere Kriegsveteranen, erwartet.

Die Osnabrücker Symphoniker werden noch in zwei weiteren Konzerten zu hören sein. Zum einen in einer Kammerorchester-Besetzung am 29. Januar in einer auf dem Territorium des Freilichtmuseums und Gedenkstätte Alt Sarepta liegende ev. luth. Kirche mit Werken von Haydn und Schubert. Am 30. Januar treten dann alle Musiker des Osnabrücker Symphonieorchesters in der Wolgograder Philharmonie auf. Hier werden Werke von Beethoven, Hindemith und Brahms zu hören sein. Solistin des Konzertes ist die renomierte Bratschistin Tabea Zimmermann.

Das Osnabrücker Symphonieorchester wurde im Jahre 1919 gegründet. Bis auf eine dreijährige Unterbrechung nach einem Bombenangriff im März 1944, sorgte und sorgt das Osnabrücker Symphonieorchester seither für ein reges Musikleben in der Stadt und Region. In der so reichen deutschen Orchesterlandschaft kann es sich als ein qualifizierter Klangkörper behaupten, dessen Engagement und Professionalität von Solisten wie auch Dirigenten hoch geschätzt wird. Zu seinen Gästen zählten in den letzten Jahren u. a. Midori, Kolja Blacher und Baiba Skride, Lars Vogt, Reinhard Goebel, Jan Vogler, Albrecht Mayer, Rabih Abou-Khalil und Anja Silja - um nur einige Künstler zu nennen.

Weltweite Beachtung und Wertschätzung fanden im August 2007 zwei Konzerte des Osnabrücker Symphonieorchesters in Teheran: Nach 30 Jahren war es das erste Gastspiel eines westlichen Orchester, das wieder zu dieser Art Kulturaustausch zugelassen worden war.

Seit 2012 ist Andreas Hotz Generalmusikdirektor des Theaters Osnabrück und des Osnabrücker Symphonieorchesters.

Mezzosopranistin: Almerija Delic

Sopranistin: Lina Liu

Viola: Tabea Zimmermann

Pressemitteilung

Gemeinsames Konzert der Osnabrücker und Wolgograder Symphoniker


© Oleg Schewakow / Goethe-Institut Moskau © Oleg Schewakow / Goethe-Institut Moskau © Oleg Schewakow / Goethe-Institut Moskau © Oleg Schewakow / Goethe-Institut Moskau
Mehr Fotos zum Projekt »
Sprache: Russisch, Deutsch
Preis: 300 - 500 Rub.
Termin: 29. Januar 2013, 18.00 Uhr
30. Januar 2013, 18.30 Uhr
3. Februar 2013, 17.00 Uhr
Veranstaltungsort: Wolgograd
Deutsche Kirche im Freilichtmuseum "Alt Sarepta" - 29. Januar 2013
Izobilnaja Str. 10

Zentraler Konzertsaal der Philharmonie - 30. Januar, 3. Februar 2013
Naberezhnaja der 62. Armee Str. 4
Kontakt: Теl.: +7 8442 386600
[email protected]
volgogradfilarmonia.ru
Veranstalter:


Philarmonie Wolgograder Gebietes